Mein Programm für Laupheim

Lebenswertes Laupheim für alle Generationen

Die Vision, eine Stadt zu schaffen, die jetzt und in Zukunft liebens- und lebenswert ist, begeistert mich und treibt mich an. Was ich auf Grundlage solider Finanzen, mit einem begeisterungsfähigen Ehrenamt, einem hoch motivierten Team in der Stadtverwaltung und in konstruktivem Miteinander im Gemeinderat hierfür plane, zeige ich nachfolgend im Spiegel der Generationen auf:

Betreuung, Förderung und Bildung für unsere Kinder

Für unsere Kleinen und ihre Eltern ist eine pädagogisch wertvolle, wohnortnahe und flexible Betreuung besonders wichtig. Mein Ziel ist es, mit einer vorausschauenden mittelfristigen Bedarfsplanung zur richtigen Zeit am richtigen Ort Kita-Plätze zur Verfügung zu stellen.

Als Vater von vier Kindern weiß ich aber auch, wie wichtig frühkindliche kulturelle und sportliche Förderung ist. Für den entsprechenden Ausbau werde ich mich voll Überzeugung einsetzen.

Für die knapp 3.000 Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt brauchen wir eine neue kommunale Bildungsoffensive, die weit über die WC-Sanierung hinausgeht. Ziel ist es, den erarbeiteten Medienentwicklungsplan möglichst schnell in allen Schulen umzusetzen und unseren in die Jahre gekommenen Schulgebäuden einen „modernen Anstrich“ zu geben.

Hierzu stelle ich mir vor, pro Jahr eine Schule als Leuchtturmprojekt in allen erforderlichen Facetten zu sanieren.

Sicherheit, passende Angebote und Beteiligung für unsere Jugend

Damit sich unsere Jugendlichen wohlfühlen, werde ich unter dem Motto „sicheres Laupheim“ nicht nur Aktivitäten wie die Installation von Bewegungsmeldern und Videokameras sowie den Einsatz von Sicherheitsdiensten an Brennpunktplätzen unterstützen.

Mit einer von der Stadt moderierten Vernetzung von Streetworkern, Schulsozialarbeitern, städtischen Einrichtungen und den Vereinen möchte ich ebenso die Präventionsarbeit stärken. Denkbar wäre für mich auch ein offenes Angebot zur Gesprächstherapie, gegebenenfalls auf ehrenamtlicher Basis. Für wichtig halte ich zudem die Ausweisung von „unsensiblen“ Aufenthaltsplätzen sowie die Unterstützung und Stärkung der Angebote der Vereine für unsere Jugendlichen.

Neben einer sehr erfolgreichen Musikschule kann ich mir gut vorstellen, auch eine Jugendkunstschule ins Leben zu rufen.

Zur Förderung der Jugend gehört für mich auch, sie frühzeitig in die Verantwortung miteinzubeziehen. Daher werde ich dem Gemeinderat die Gründung eines Jugendparlaments vorschlagen, das vergleichbar einem beratenden Ausschuss wirkt.

Wohnraum und Arbeitsplätze für Erwachsene und Familien

Um Erwachsene und Familien dauerhaft in Laupheim halten zu können, sind Wohnraum und Arbeitsplätze von entscheidender Bedeutung.

In einem ganzheitlichen Konzept plane ich daher zeitnah eine zukunfts- und wachstumsorientierte Wohnbaustrategie, die einen Mix aus Eigenheim-, Geschoss- und sozialem Wohnungsbau beinhaltet. Dabei soll auch ein ausreichendes Angebot barrierefreier Wohnungen berücksichtigt werden.

Unserer Wirtschaft werde ich ein verlässlicher und sie stark unterstützender Partner sein. Dazu gehört insbesondere die Bereitstellung von ausreichend gewerblichen Flächen zur Betriebsansiedlung oder Erweiterung. Nur so kann es gelingen, die in Laupheim vorhandenen Arbeitsplatzangebote dauerhaft zu sichern und auszubauen. Über einen Technologie- und Innovationspark möchte ich zudem die Gründerszene in Laupheim beleben.

Immer wichtiger wird zudem lebenslanges Lernen, am besten arbeitsplatznah. Dazu werde ich die beruflichen Angebote der VHS ausbauen, Kooperationen mit privaten Bildungsträgern prüfen und einen neuen Anlauf bezüglich einer Hochschulkooperation für exekutive Studiengänge in Laupheim wagen.

Selbstbestimmtes, aktives Leben für unsere Senioren

Mein Ziel ist es, unseren Senioren so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Hierzu gehört zum einen, die in der Seniorenarbeit tätigen Organisationen und Vereine, aber auch VHS und Musikschule, in einem moderierten Qualitätszirkel stärker zu vernetzen, um die bestehenden Angebote besser aufeinander abstimmen, ausbauen und transparent darstellen zu können.

Zum anderen möchte ich bei der weiteren Stadtentwicklung auf Barrierefreiheit einen besonderen Wert legen. Und im Rahmen der Neugestaltung unserer Stadtmitte stelle ich mir auf jeden Fall eine generationsübergreifende Begegnungsstätte vor, in der auch unsere Senioren ihren Platz finden werden.

Gleichzeitig bestehen bei unseren Senioren aufgrund ihrer Lebenserfahrung riesige Ressourcen, die sie in vielfältiger Form (z.B. als Leihomas/-opas, Business Angels, etc.) wieder in die Gesellschaft einbringen können. Auch hierfür möchte ich die notwendige Plattform schaffen.

Generationsübergreifend: Steigerung der Aufenthaltsqualität in Laupheim und den Teilorten

Generationsübergreifend steht für mich die Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Stadt und in den Teilorten im Mittelpunkt. Konkret heißt dies für mich folgendes:

  • Herstellung eines verbindlichen Handlungsstrangs für die Neugestaltung der Stadtmitte mit optimierter Verkehrslenkung, Radwegkonzept, Neugestaltung der Kapellenstraße, Schaffung von Parkplätzen und Anbindung an den Schlosspark.

  • Konsequenter Ausbau der Infrastruktur in den Teilorten (v.a. Dorfmitte Baustetten, Versorgungszentrum Sulmetingen, Sporthalle Bihlafingen).

  • Schnellstmöglicher Ausbau des schnellen Internets für Wirtschaft und Privathaushalte.

  • Konsequente Förderung von Konzepten erneuerbarer Energien wie Photovoltaik, E-Mobilität oder energieautarken Quartieren (z.B. Am Mäuerle).

  • Mehr erlebbares Grün in der Stadt durch konsequente Umsetzung von Biodiversität als sinnvolle Synergie von Ökologie und Ökonomie.

  • Sicherstellung der wohnortnahen und qualifizierten medizinischen Versorgung.

  • Förderung und Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie zur Stärkung von Laupheim als Einkaufs- und „Weggeh“stadt.

  • Gezielte Stärkung des ehrenamtlichen Engagements (z.B. durch einen Tag des Ehrenamts).

  • Förderung der kulturellen Vielfalt (z.B. durch die Pflege der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden in Laupheim) sowie gelebter Integration und Inklusion in unserer Stadt.